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pressemitteilungen | | 12:20 Uhr

Thomas Funke wird Chief Financial Officer von Unitymedia

Thomas Funke, Vice President Accounting und Finance Operations, übernimmt ab sofort die Funktion des Chief Financial Officer von Unitymedia und wird Teil der Geschäftsführung. Er folgt damit auf Winfried „Winni“ Rapp, der das Unternehmen als Chief Executive Officer leitet. Im Mai hatte Liberty Global, der Mutterkonzern von Unitymedia, den Verkauf seiner Landesgesellschaften in Deutschland sowie (…)

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pressemitteilungen | | 12:07 Uhr

Digital Imagination Challenge nominiert die fünf Top-Projekte zum Abbau digitaler Barrieren

Die fünf Finalisten der zweiten Digital Imagination Challenge stehen fest. Ein Team aus Expertinnen und Experten des Innovationswettbewerbs hat unter allen Einreichungen die fünf besten Projekte nominiert, die Menschen mit Behinderung den Alltag erleichtern. Bereits zum zweiten Mal sucht Unitymedia gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern Sozialhelden und Impact Hub Berlin Ideen und Lösungen, die Menschen mit (…)

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pressemitteilungen | | 13:37 Uhr

Zugang zur digitalen Welt für alle: Unitymedia führt Internet -Grundgeschwindigkeit ein

Unitymedia beschleunigt ohne Aufpreis die Internetverbindung für über eine halbe Million Anschlüsse auf eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Mbit/s im Download. Bis Ende November 2018 soll die Einführung der Grundgeschwindigkeit abgeschlossen sein. Mit 30 Mbit/s im Download surfen Unitymedia Kunden dann nahezu doppelt so schnell wie der deutsche Internetnutzer im Durchschnitt*. Die Aktion ist Teil des (…)

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18.03.2016|14.26 Uhr

Daten statt Papier: Digitales Verwalten in der Wohnungswirtschaft

Die Digitalisierung macht vieles einfacher – für Mieter und Immobilienverwalter

Neuigkeiten aus der Kölner Unternehmenszentrale von Unitymedia.

Die Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft verändert die Arbeit von Immobilienverwaltern und von Wohnungsunternehmen. Sie bietet viele Chancen, um Prozesse effizienter zu gestalten und den Mietern mehr Service zu bieten. Damit sind aber auch einige Herausforderungen verbunden.

Online-Shopping, Fitness-Tracking, Industrie 4.0: Es gibt kaum einen Lebensbereich, den die Digitalisierung noch nicht erfasst hat. Auch die Wohnungswirtschaft entdeckt zunehmend das Potenzial, welches das Internet der Dinge bietet. Die Kommunikation via E-Mail, Termin­vereinbarungen über Online-Portale – das ist für die meisten Menschen heute nicht mehr wegzudenken. Statt zum Telefonhörer greifen Mieter heute lieber zum Laptop oder zum Smartphone, wenn sie mit ihrer Hausverwaltung oder ihrem Vermieter in Kontakt treten. Ob Termine vereinbaren oder einen Schaden melden: Die Online-Kommunikation macht nicht nur für den Mieter, sondern auch für die Wohnungswirtschaft einiges einfacher. Denn dadurch lässt sich die Verwaltung von Immobilien deutlich effizienter und schneller gestalten – und das spart Zeit und Geld. Für Holger Hentschel, Operativer Vorstand (COO) der LEG Immobilien AG, ist klar: „Für die Wohnungswirtschaft bietet die Digitalisierung von Prozessen einen deutlichen Mehrwert. Es gibt bereits viele positive Beispiele und Pilotprojekte in der Branche, die das beweisen.“
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Der digitale Aktenschrank

Sie schätzen die Verwaltung mit dem Server als digitalem Aktenschrank: David Kottmann (rechts) und seinen Kollegen Thorsten Mimel (links) von der Immobilienverwaltung Kneilmann.

Sie schätzen die Verwaltung mit dem Server als digitalem Aktenschrank: David Kottmann (rechts) und seinen Kollegen Thorsten Mimel (links) von der Immobilienverwaltung Kneilmann.

Eines davon ist die Immobilienverwaltung Kneilmann in Münster. In deren Labyrinth von Aktenschränken im Archiv verirren sich die Mitarbeiter nur noch selten. Ordner wälzen und Unterlagen abheften – das gehört hier der Vergangenheit an. Das Unternehmen hat die Aktenberge weitestgehend aus den Büros verbannt. Immobilienverwaltung funktioniert hier digital. Alle Unterlagen liegen jetzt im digitalen Aktenschrank: auf dem Server.

Mehr Service, bessere Zusammenarbeit

In einer zentralen Stelle werden alle erforderlichen Papierdokumente gescannt und dann digital abgelegt. Das hat viele Vorteile und macht die Arbeit für David Kottmann von der Kneilmann GmbH und seine Kollegen deutlich einfacher. Alle Mitarbeiter haben Zugriff auf die gleichen Dokumente und können so gleichzeitig an einem Fall arbeiten. Die Arbeit über eine digitale Plattform hat den Informationsfluss im Unternehmen deutlich verbessert. „Früher musste man sich durch Akten wühlen. Heute haben wir alle Informationen komprimiert vorliegen und können uns über die Suchfunktion in unserem System schnell einen Überblick verschaffen“, sagt Kottmann. „Durch die digitale Ablage geht nichts mehr verloren und alles ist schnell.“

 

Holger Hentschel, Operativer Vorstand (COO) der LEG Immobilien AG, sieht viele Vorteile in der digitalen Immobilienverwaltung.

Holger Hentschel, Operativer Vorstand (COO) der LEG Immobilien AG, sieht viele Vorteile in der digitalen Immobilienverwaltung.

Digitale Dokumentation

Mehr Effizienz und besserer Service – das stand auch bei der Digitalisierung der Prozesse bei der LEG Immobilien AG im Vordergrund. Ein Beispiel: Hier hat früher ein Hauswart mit dem Mieter einen Termin zur Wohnungsübergabe vereinbart. Alle Details wurden auf einem Papierprotokoll festgehalten. Eine Kopie erhielt der Mieter, das andere wurde abgeheftet und bei der Übergabe an den Nachmieter wieder hervorgeholt. „Alles ziemlich umständlich“, sagt Holger Hentschel. Heute haben Hauswarte ein Tablet, auf dem sie ein vorgefertigtes Formular ausfüllen und durch Ankreuzen den Zustand der Immobilie belegen. So wird alles digital dokumentiert und kann bei der nächsten Wohnungsübergabe einfach wieder aufgerufen werden. Für solche Prozesse notwendig: eine leistungsfähige IT.

Die Wohnungswirtschaft der Zukunft

Für Hentschel steht die Zukunft der Wohnungswirtschaft im Zeichen der Digitalisierung: „Die gesamte Branche befasst sich intensiv mit diesem Thema. Nicht nur, wenn es um die effizientere Organisation der Verwaltung geht.“ Ein weiteres großes Thema ist die Steuerung von digitalen Systemen in Gebäuden und Quartieren – denn auch die machen viele Verwaltungsaufgaben leichter und bieten obendrein mehr Service für Mieter. Dazu zählt beispielsweise die Installation von Geräten wie Smart Metern. Sie erfassen den Energieverbrauch der Bewohner, zeigen damit Einsparpotenziale auf und machen zudem den Besuch des Ablesedienstes überflüssig.

Maßgeschneiderte Lösungen für Mieter

„Die Möglichkeiten für die Digitalisierung der Wohnungswirtschaft sind noch lange nicht ausgeschöpft“, sagt Uwe Petrat, Vorstand der Genossenschaft Wohnbau Detmold

„Die Möglichkeiten für die Digitalisierung der Wohnungswirtschaft sind noch lange nicht ausgeschöpft“, sagt Uwe Petrat, Vorstand der Genossenschaft Wohnbau Detmold

Auch für das Wohnen im Alter gibt es zahlreiche Lösungen: Bewegungssensoren oder Kameras erleichtern die Betreuung von Senioren und ermöglichen ihnen ein selbstständigeres Leben. „Dabei stellt sich aber natürlich automatisch die Frage, wie man als Unternehmen mit diesen Datenmengen im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen umgeht“, sagt Hentschel. Kann man daraus neue Geschäftsmodelle entwickeln? Kann man dem Mieter dadurch maßgeschneiderte Leistungen wie Versicherungspakete oder einen Umzugsservice anbieten? Mit verschiedenen Maßnahmen will die LEG den Service für ihre Mieter verbessern, zum Beispiel mit einem digitalen Schwarzen Brett. Auf einem Screen, der sich im Gebäude befindet, werden aktuelle Informationen angezeigt. „In der Zukunft wäre beispielsweise auch denkbar, dass Einzelhändler aus dem Quartier hier Werbung zu aktuellen Angeboten schalten können“, sagt Hentschel.

Hilfe zur Selbsthilfe

Mit den Mietern über ein Portal in Kontakt treten – diesen Ansatz zur digitalen Vernetzung in der Wohnungswirtschaft hat auch die Genossenschaft Wohnbau Detmold auf den Weg gebracht. „webWohnen“ heißt das Projekt, das Vorstand Uwe Petrat und seine Mitarbeiter ins Leben gerufen haben. Seit September 2012 hat die Wohnbaugesellschaft für knapp 600 Bewohner Tablets zur Verfügung gestellt und dafür auch eine eigene App entwickelt. „Wir wollen die Mieter dort ansprechen, wo sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit aufhalten: im Internet“, sagt Petrat.

Mehrwerte schaffen

Die Ziele des Projektes: Mehrwert für die Mieter schaffen und Nachbarschaften über ein soziales Netzwerk miteinander in Kontakt bringen. In der App können sich Mieter ein Profil mit einem Foto und ihren Daten anlegen. Hat ein Handwerker an einem Morgen Reparaturen in mehreren Wohnungen zu erledigen, können sich die Mieter so untereinander absprechen, damit sich nicht alle einen halben Tag Urlaub nehmen müssen. Wer einen neuen Besitzer für ein Möbelstück sucht, kann über das Portal auch eine Kleinanzeige schalten.

Interaktivität für alle

Petrat will aber nicht nur die Digital Natives abholen, sondern auch die Generation 60 plus. „Wir müssen uns auf den demografischen Wandel einstellen“, sagt der Vorstand der Wohnbau Detmold. Dass sich ältere Mieter der Digitalisierung versperren, kann er nicht bestätigen. „Im Gegenteil, sie sind demgegenüber sehr aufgeschlossen. Mit der App bieten wir all unseren Mitgliedern ein interaktives Medium“, sagt Petrat. Für die Zukunft ist auch die Integration von Apps von Drittanbietern geplant, beispielsweise für einen Einkaufs-Service. Für ihn steht fest: In den nächsten Jahren wird die Digitalisierung die Wohnungswirtschaft noch weiter vorantreiben. „Die Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgeschöpft.“

Gut zu wissen: Pilotprojekte in Monheim

Zusammen mit der LEG Immobilien AG setzt Unitymedia derzeit im Berliner Viertel in Monheim Pilotprojekte für zwei neue Produkte aus dem Bereich Wohnungswirtschaft um:

  • In einem ausgewählten Grüngürtel ist für alle Anwohner kostenfreies Highspeed-WLAN verfügbar.
  • In den Hausfluren werden digitale Schwarze Bretter installiert.

Die meisten Wohnungen wurden bereits von Unitymedia modernisiert und damit für alle multimedialen Dienste fit gemacht. Ein weiterer Bauabschnitt zur Modernisierung hat bereits begonnen.

Weiterführende Links
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Ansprechpartner

Dr. Eva-Maria Ritter Pressesprecherin Regionalisierung und Netzausbau 0221 - 8462 5197

Glossar

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