Unitymedia Newsroom

Top-Meldungen

pressemitteilungen | | 14:00 Uhr

Köln ist Gigabit City – mit Gigabit-Tempo im Unitymedia-Netz surfen

In der Rheinmetropole beginnt heute das Gigabit-Zeitalter: Köln wird nach Bochum und Düsseldorf zur dritten Gigabit City des Kabelnetzbetreibers Unitymedia in Nordrhein-Westfalen. Rund 460.000 Haushalte mit Kabelanschluss können in Köln ab sofort einen rasanten Hochgeschwindigkeits-Internetzugang mit einem Tempo von bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Download buchen. Das gaben Winni Rapp, CEO von Unitymedia, (…)

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pressemitteilungen | | 19:40 Uhr

Award für den Abbau digitaler Barrieren – die Sieger der Digital Imagination Challenge

Köln/Berlin, 23. November 2018 – Die Gewinner der Digital Imagination Challenge heißen EiS-App, Deaf Magazine und MatchMyMaker. Die Teams werden für technologiebasierte Lösungen ausgezeichnet, die Inklusion im Alltag vorantreiben und digitale Barrieren abbauen. Unitymedia, Sozialhelden und Impact Hub Berlin hatten den Award bereits zum zweiten Mal ausgeschrieben. Am Donnerstag fiel die Entscheidung nach der Präsentation (…)

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pressemitteilungen | | 08:00 Uhr

Unitymedia wächst mit überlegenen Internetgeschwindigkeiten und steigert mit „New Wave“ die Kundenzufriedenheit

Unitymedia setzt konsequent seine Initiative „New Wave“ für mehr Kundenzufriedenheit um und wächst auch im dritten Quartal weiter erfolgreich. Der führende Kabelnetzbetreiber in Deutschland konnte mit Maßnahmen wie der Einführung einer Internet-Grundgeschwindigkeit und dem kostenlosen Tausch von ausgewählten alten gegen neue Kundenendgeräte die Zufriedenheit bei Bestandskunden erheblich steigern – und zugleich neue Kunden gewinnen. Größter (…)

Unitymedia setzt konsequent seine Initiative „New Wave“ für mehr Kundenzufriedenheit um und wächst auch im dritten Quartal weiter erfolgreich. Der (...)

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pressemitteilungen | | 11:45 Uhr

Vernetztes Zuhause: Connect Booster sorgen für zuverlässigen WLAN-Empfang bis in jede Wohnungsecke

Rund 1,8 Millionen Unitymedia-Kunden nutzen für den Internetzugang und das heimische WLAN die Connect Box als WLAN-Router. Doch um ein Haus oder eine größere Wohnung vollflächig mit WLAN abzudecken, reicht die Reichweite eines einzelnen WLAN-Routers oftmals nicht aus. Mit dem Connect Booster bringt Unitymedia das WLAN-Signal daheim bis in jede Ecke. Über die Stromleitung bringen (…)

Rund 1,8 Millionen Unitymedia-Kunden nutzen für den Internetzugang und das heimische WLAN die Connect Box als WLAN-Router. Doch um ein Haus oder eine (...)

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pressemitteilungen | | 13:37 Uhr

Zugang zur digitalen Welt für alle: Unitymedia führt Internet -Grundgeschwindigkeit ein

Unitymedia beschleunigt ohne Aufpreis die Internetverbindung für über eine halbe Million Anschlüsse auf eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Mbit/s im Download. Bis Ende November 2018 soll die Einführung der Grundgeschwindigkeit abgeschlossen sein. Mit 30 Mbit/s im Download surfen Unitymedia Kunden dann nahezu doppelt so schnell wie der deutsche Internetnutzer im Durchschnitt*. Die Aktion ist Teil des (…)

Unitymedia beschleunigt ohne Aufpreis die Internetverbindung für über eine halbe Million Anschlüsse auf eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Mbit/s im (...)

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07.06.2018|17.05 Uhr

Der Bildschirm gehört dem Nutzer!

Benutzeroberflächen moderner Medienplattformen bieten dem Nutzer Orientierung im Inhaltedschungel und leiten ihn zu den für ihn tatsächlich interessanten Angeboten.

Dr. Alexander Kleist
Syndikusrechtsanwalt
Director Public Policy, Unitymedia

Wie Overlays und Skalierungen die Zukunft des linearen Fernsehens sichern

Die Zahl der Netflix-Abonnenten ist im ersten Quartal 2018 auf rund 125 Millionen gestiegen. Gegenüber dem Vorquartal hat der Streaming-Dienst über sieben Millionen neue Kunden hinzugewonnen und damit die eigene Prognose übertroffen. Die Konkurrenz kann auf solche Zuwachszahlen nur neidisch blicken. Was hat Netflix, was andere Anbieter nicht haben? Sind es nur die spannenden Inhalte? Nein, der Schlüssel liegt auch woanders: Netflix bedient mit seinem Angebot passgenau die Bedürfnisse der Nutzer. Mittels einer modernen Benutzeroberfläche haben diese die Möglichkeit, zielgerichtet und mit großer Souveränität Inhalte ganz nach ihren individuellen Vorlieben zu entdecken.

Auch moderne TV-Geräte und Settop-Boxen mit ihren grafischen Benutzeroberflächen unterstützen Nutzer dabei, sich in der schier endlos weiten Welt der Inhalte zurechtzufinden. Sie spielen heute eine, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle bei der Sicherung der Meinungsvielfalt. Während früher bedingt durch Kapazitätsengpässe im analogen Kabel eine vielfaltssichernde Regulierung gerechtfertigt war, ist die Vielfalt mittlerweile durch unzählige Angebote, auf die jederzeit über verschiedene Wege zugegriffen werden kann, nahezu unendlich.

Diese veränderte Medienlandschaft auch regulatorisch abzubilden, ist aktuell Gegenstand verschiedener Gesetzgebungsinitiativen. Einer der zentralen Diskussionspunkte – insbesondere bei den Reformbemühungen rund um die Plattformregulierung im Rundfunkstaatsvertrag – stellt die sog. „Signalintegrität“ dar. Dabei geht es nicht etwa, wie der Wortsinn nahelegt, um die umfassend gewährleistete technische Integrität des Sendesignals, sondern vielmehr um die Integrität der Inhalte und ihre Darstellung auf dem Bildschirm. Soweit diese vor einer illegitimen kommerziellen Ausnutzung (beispielsweise vor Überblendung mit kommerzieller Werbung durch Dritte) geschützt werden sollen, ist dies ein berechtigtes Anliegen, welches aber bereits durch Schutzvorschriften im Wettbewerbsrecht gesichert ist.

Darüber hinaus versuchen marktstarke Inhalteanbieter nun, unter dem Stichwort Signalintegrität zusätzlich ihre ohnehin schon starke Wettbewerbsposition weiter abzusichern und jegliche Skalierung oder Überblendung unter einen Zustimmungsvorbehalt zu stellen, auch und gerade solche, die der Navigation oder dem Auffinden von Inhalten dienen.

Ein solcher Zustimmungsvorbehalt, insbesondere wenn er die für das Auffinden von Inhalten notwendigen Einblendungen von Suchergebnissen oder Programmempfehlungen betrifft, ist  entgegen der Behauptung mancher Inhalteanbieter jedoch gerade nicht vielfaltssichernd, sondern sogar vielfaltsgefährdend. Er widerspricht zudem den legitimen Nutzerinteressen.

Benutzeroberflächen als Navigationshilfe durch den Inhaltedschungel

Benutzeroberflächen moderner Medienplattformen bieten dem Nutzer als zentrale Funktion Orientierung im Inhaltedschungel und leiten ihn zu den für ihn tatsächlich interessanten Angeboten. Das geschieht zum einen auf klassischem Wege durch die nach Genre und Zuschauermarktanteilen strukturierte Programmübersicht. Zum anderen bieten Suchmechanismen sowie redaktionelle oder algorithmenbasierte Programmempfehlungen neue Wege zu den Inhalten.  Der  Erfolg von Video-on-Demand OTT-Angeboten wie z.B. Netflix wurde hierdurch erst möglich, denn der Nutzer wird durch deren Empfehlungsmechanismen zu immer neuen, gerade für ihn persönlich besonders spannenden Inhalten geführt. Ein entscheidendes Kriterium, um im Wettbewerb der Plattformen und Benutzeroberflächen zu bestehen ist daher, wie gut es dem Anbieter gelingt, den Nutzer möglichst einfach und komfortabel zu den für ihn interessanten Inhalten zu leiten; denn die nächste Plattform ist nur einen Tastendruck auf der Fernbedienung entfernt.

An dieser Stelle kommen die Regelungen zur Signalintegrität ins Spiel. Um Navigationselemente einschließlich vom Nutzer gewünschter Suchergebnisse oder Programmempfehlungen darzustellen ist es notwendig, das im Hintergrund weiterlaufende Bild entweder mit Menüelementen zu überblenden und/oder das Bild zu skalieren. Die Forderung nach einem Zustimmungsvorbehalt hierfür klingt aus Sicht eines Inhalteanbieters erst einmal logisch, ist aber unter Vielfaltsaspekten nicht unproblematisch: Schon heute sehen sich Anbieter von Plattformen vertraglichen Forderungen marktstarker Sendergruppen ausgesetzt, die Such- und Empfehlungsmechanismen nur dann zulassen wollen, wenn dem Nutzer ausschließlich solche Inhalte empfohlen werden, die von der jeweiligen Sendergruppe selbst stammen. Dahinter stecken knallharte wirtschaftliche Eigeninteressen der Sender, den Nutzer im eigenen „walled garden“ zu halten. Das entspricht aber weder dem Nutzerinteresse noch dient es Vielfaltsaspekten, im Gegenteil. Denn der Nutzer bekäme nur eine eingeschränkte Auswahl an Inhalten angezeigt, obwohl er sich gerade für diese bestimmte Plattform entschieden hat, um Zugang zu allen dort verfügbaren Inhalten zu erhalten. Kleinere, insbesondere  regionale Sender hätten zudem kaum mehr eine Chance, in Empfehlungen aufzutauchen. Wegen der wachsenden Bedeutung von Empfehlungssystemen würde das die potentielle Zuschauerbasis für diese Sender und damit die Meinungsvielfalt erheblich einschränken.

Anbieterseitig müsste die Benutzeroberfläche wegen unterschiedlich ausgestalteter Zustimmungen für jeden Sender gesondert angepasst werden. Die Konsequenz wäre nicht nur ein enormer Programmieraufwand, ein solcher Eingriff in die Gestaltungshoheit des Plattformbetreibers würde zudem ein eingängiges Nutzungserlebnis kaum mehr möglich machen. In Folge würden sich insbesondere jüngere Zuschauer erst recht vom linearen Fernsehen abwenden, da solche Benutzeroberflächen und ihre eingeschränkte Empfehlungssysteme ihnen eben nicht ein vergleichbares Erlebnis bieten könnten, wie sie es von den perfekt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen OTT-Diensten gewohnt sind.

Der moderne „TV“-Bildschirm  als Multifunktionsgerät

Zum weiteren Verständnis der Diskussion lohnt ein Blick darauf, was insoweit unter dem Begriff “TV- Bildschirm“ zu verstehen ist. Zum einen fällt hierunter der klassische Fernseher. In Zeiten der Konvergenz werden Fernsehinhalte aber nicht mehr nur auf dem klassischen Fernseher geschaut, sondern auch auf einer Reihe anderer Geräte, beispielsweise dem Smartphone, dem Tablet oder dem Computer. Auch diese Geräte wären von den diskutierten Regelungen betroffen, wenn sie zum „Fernsehen“ genutzt werden. Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass es sich bei all diesen Geräten letztlich um Computer handelt, die mit einem Betriebssystem arbeiten und über einen Bildschirm die Wiedergabe der Inhalte ermöglichen. Nichts anderes gilt auch für moderne Smart-TVs oder Fernseher mit angeschlossenen Settop-Boxen, nur dass die Darstellung audiovisueller Inhalte auf diesen Geräten die Hauptfunktionalität darstellt. Aber es ist eben schon lange nicht mehr die einzige Funktionalität.

Durch Apps sind neue Anwendungen und Dienste hinzugekommen. Videotelefonie und Instant-Messanging, die Nutzung sozialer Medien wie Facebook und Twitter, die Steuerung von Smart-Home-Systemen, das Lesen von Nachrichten, Wetterbericht oder Sportergebnissen, all dies ist nur eine kleine Auswahl für die vielen Möglichkeiten, die sich dem Nutzer heute auf einem modernen TV-Bildschirm bieten. Und zwar jederzeit ohne zu einem weiteren Gerät greifen zu müssen, auch während er fernsieht. Er alleine steuert die Apps und entscheidet bei der Einrichtung der Apps sowie jederzeit mittels Tastendruck auf der Fernbedienung, ob, wann und in welchem Rahmen die jeweilige App angezeigt werden soll und ob und wann er Benachrichtigungen von einer solchen App erhalten will. Sieht der Nutzer zeitgleich fern, dann wird notwendigerweise das Bild entweder skaliert oder stellenweise überlagert, um die jeweils von ihm gewünschte Funktionalität zu ermöglichen. Geradezu absurd klingt in diesem Zusammenhang die oben bereits skizzierte Forderung mancher Sender, es auch hier von ihrer Zustimmung abhängig zu machen, ob und in welcher Form die entsprechende App auf Wunsch des Nutzers auf dessen Bildschirm angezeigt werden darf. Noch deutlicher wird dies, wenn man bedenkt, dass zum Fernsehen eben nicht nur der große Bildschirm im Wohnzimmer, sondern beispielsweise auch der Computer genutzt wird. Übertragen auf gängige Betriebssysteme würde es dann von der Zustimmung des Senders abhängen, ob der Nutzer mal eben nebenbei sein Emailprogramm oder den Internetbrowser öffnen darf, während in einem anderen Fenster das Live-TV läuft.

Die Lösung lautet: Vorrang für das Nutzerinteresse

Um die unterschiedlichen Interessen  von Inhalteanbietern und Anbietern von Medienplattformen unter einen Hut zu bekommen, aber insbesondere, um die Zuschauer durch moderne Navigation und spannende Zusatzdienste auch zukünftig für lineares Fernsehen zu begeistern, kann es nur eine Lösung geben: Der Bildschirm gehört dem Nutzer!

Statt eines gesetzlichen Zustimmungsvorbehalts für das Einblenden von Suchergebnissen, Programmempfehlungen oder Apps sollten vielmehr smarte Regulierungsprinzipien wie Transparenz und Nichtdiskriminierung als Grundsätze sowohl für Plattformbetreiber als auch für Inhalteanbieter gelten, über deren beidseitige Einhaltung die Landesmedienanstalten als Regulierungsbehörden wachen.  Veränderungen an der Darstellung, die vom Nutzer (auch allgemein) autorisiert sind sowie solche, die eine Orientierung auf der Oberfläche ermöglichen oder der Auffindbarkeit von Medieninhalten im Interesse der Vielfaltssicherung allgemein dienlich sind, müssen im Interesse des Nutzers sowie im Interesse der Meinungsvielfaltssicherung immer möglich sein.

Wie auch immer am Ende eine Regulierung für Skalierung und Überblendung aussehen mag – auf jeden Fall sind die europarechtlichen Vorgaben zu beachten. Dort hat man sich im Rahmen der AVMD-Richtlinie gerade im wesentlichen darauf verständigt, dass vom Nutzer initiierte oder autorisierte Overlays und insbesondere solche, die der Navigation und dem Auffinden von Inhalten beispielsweise durch Suchempfehlungen dienen, jederzeit zulässig sind.

 

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