Unitymedia Newsroom

Top-Meldungen

pressemitteilungen | | 08:05 Uhr

Unitymedia mit erfolgreichem ersten Quartal 2019: Geschwindigkeitsoffensive treibt weiteres Wachstum

Mit überlegenen Internetgeschwindigkeiten und konsequenter Kundenorientierung befindet sich Unitymedia auch im ersten Quartal 2019 weiter auf Wachstumskurs. Dabei waren die Angebote für superschnelle Internetanschlüsse auf Basis des Glasfaserbasierten Kabelnetzes erneut entscheidend für den Abonnementszuwachs. Das Unternehmen konnte im ersten Quartal 23.000 und 16.000 zusätzliche Abonnements für Internet bzw. Telefonie verzeichnen. Über die Hälfte der Internet-Neukunden (…)

Mit überlegenen Internetgeschwindigkeiten und konsequenter Kundenorientierung befindet sich Unitymedia auch im ersten Quartal 2019 weiter auf Wachstumskurs. (...)

mehr erfahren

pressemitteilungen | | 07:52 Uhr

Kundenfokus und Gigabit-Internet: Unitymedia wächst auch 2018 kräftig

Die konsequente Ausrichtung auf Kundenzufriedenheit zahlt sich aus: Erneut verbucht Unitymedia ein wachstumsstarkes Geschäftsjahr. Der Umsatz in 2018 stieg um 6 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Im gleichen Zeitraum wuchs der Umsatz im Geschäftskundenbereich sogar um 62 Prozent. In Summe erzielte Unitymedia 211.000 neue Internet-, Telefonie- und TV-Abonnements im Jahr 2018. (…)

Die konsequente Ausrichtung auf Kundenzufriedenheit zahlt sich aus: Erneut verbucht Unitymedia ein wachstumsstarkes Geschäftsjahr. Der Umsatz in 2018 stieg um (...)

mehr erfahren

pressemitteilungen | | 19:40 Uhr

Award für den Abbau digitaler Barrieren – die Sieger der Digital Imagination Challenge

Köln/Berlin, 23. November 2018 – Die Gewinner der Digital Imagination Challenge heißen EiS-App, Deaf Magazine und MatchMyMaker. Die Teams werden für technologiebasierte Lösungen ausgezeichnet, die Inklusion im Alltag vorantreiben und digitale Barrieren abbauen. Unitymedia, Sozialhelden und Impact Hub Berlin hatten den Award bereits zum zweiten Mal ausgeschrieben. Am Donnerstag fiel die Entscheidung nach der Präsentation (…)

Köln/Berlin, 23. November 2018 – Die Gewinner der Digital Imagination Challenge heißen EiS-App, Deaf Magazine und MatchMyMaker. Die Teams werden für (...)

mehr erfahren

pressemitteilungen | | 11:45 Uhr

Vernetztes Zuhause: Connect Booster sorgen für zuverlässigen WLAN-Empfang bis in jede Wohnungsecke

Rund 1,8 Millionen Unitymedia-Kunden nutzen für den Internetzugang und das heimische WLAN die Connect Box als WLAN-Router. Doch um ein Haus oder eine größere Wohnung vollflächig mit WLAN abzudecken, reicht die Reichweite eines einzelnen WLAN-Routers oftmals nicht aus. Mit dem Connect Booster bringt Unitymedia das WLAN-Signal daheim bis in jede Ecke. Über die Stromleitung bringen (…)

Rund 1,8 Millionen Unitymedia-Kunden nutzen für den Internetzugang und das heimische WLAN die Connect Box als WLAN-Router. Doch um ein Haus oder eine (...)

mehr erfahren

pressemitteilungen | | 13:37 Uhr

Zugang zur digitalen Welt für alle: Unitymedia führt Internet -Grundgeschwindigkeit ein

Unitymedia beschleunigt ohne Aufpreis die Internetverbindung für über eine halbe Million Anschlüsse auf eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Mbit/s im Download. Bis Ende November 2018 soll die Einführung der Grundgeschwindigkeit abgeschlossen sein. Mit 30 Mbit/s im Download surfen Unitymedia Kunden dann nahezu doppelt so schnell wie der deutsche Internetnutzer im Durchschnitt*. Die Aktion ist Teil des (…)

Unitymedia beschleunigt ohne Aufpreis die Internetverbindung für über eine halbe Million Anschlüsse auf eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Mbit/s im (...)

mehr erfahren

Hintergrund: Wenn der Bagger das Kabel trifft

In einer Muffe verstauen Servicetechniker die sauber gespleißten Faserpaare. (Symbolfoto)

Das Kabel gilt als eine der sichersten Infrastrukturen für schnelles Internet, Telefon und Fernsehen – warum eigentlich? Und was passiert, wenn doch mal etwas ausfällt?

„Mit Kabelanschluss mehr erleben“: mit diesem Werbeslogan wurde in den 1980er Jahren eine völlig neue Medien-Infrastruktur eingeführt. Der Spruch stimmt bis heute, denn das Angebot im Kabel wächst und wächst – mit immer mehr Fernsehprogrammen, Filmen und Serien auf Abruf, Telefon und immer schnellerem Internet ist das Kabel anderen Empfangsarten um Längen voraus. Um 170.000 Kilometer, um genau zu sein. So lang sind die Kabelstrecken, über die Unitymedia 12,8 Millionen Haushalte in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg vernetzt – Tendenz steigend.

Denn Unitymedia baut sein Hochgeschwindigkeitsnetz derzeit aus und erreicht so immer mehr Haushalte auch abseits der Ballungsräume. Gleichzeitig bildet das Unitymedia-Netz das Rückgrat der noch sehr viel größeren Infrastruktur des Liberty Global-Konzerns. Deren Hauptschlagadern aus Glasfaser laufen quer durch Europa und verbinden so Großbritannien über die Niederlande und Belgien mit der Schweiz und Österreich sowie mit Ungarn, Rumänien, Tschechien, Polen und der Slowakei . Über diese gigantische Datenautobahn können rund 50 Millionen Haushalte in Europa mit digitalen Medien und Telekommunikation versorgt werden.

Bildschirm-Klötzchen bei Gewitter? Nicht bei Kabelanschluss

Bei so vielen angeschlossenen Haushalten stellt sich die Frage nach dem Schutz und der Betriebssicherheit dieses Netzes. „Unser Kabel bietet zwei entscheidende Systemvorteile“ erläutert Frank Fossemer, der Leiter des Network Operation Centers bei Unitymedia: „Das sind seine Kapazität und seine Stabilität! Wir können über unsere Leitungen immense Datenmengen zuverlässig über tausende Kilometer transportieren. Das liegt vor allem daran, dass unsere Kabel beinahe ausschließlich unter der Erde liegen, in bis zu sechs Metern Tiefe. Dadurch sind sie vor Witterungseinflüssen ausgezeichnet geschützt. Klötzchenbildung im Fernsehbild, wie sie Satellitenhaushalte häufig bei Schnee und Regen erleben, sind bei Kabelkunden daher kein Thema.“

Die komfortable Lage unter Tage schützt das Kabel gegen Wind und Wetter. Doch es ist nicht unverwundbar. Seine natürlichen Feinde sind Baggerschaufeln, Vibrationsrammen und Horizontalbohrer. Tausende von Tiefbaumaßnahmen finden jedes Jahr im Unitymedia-Verbreitungsgebiet statt.

Und obwohl die Lage der Leitungen von Tiefbauämtern dokumentiert ist und ein leuchtend gelbes Band im Boden auf Kabeltrassen hinweist, durchtrennen Tiefbauer im Schnitt fast an jedem Tag irgendwo in Deutschland unfreiwillig Datenkabel. Denn selbst gewissenhafte Planer können irren, Bauleiter daneben liegen und Baggerführer einen schlechten Tag haben. Menschliches Versagen ist dabei ein häufiger, aber nicht der einzige Grund. Wenn eine Hauptschlagader des Datenkabels verletzt oder gar durchtrennt wird, können schnell zehntausende Kunden in die Röhre gucken. Dann beginnt ein Kampf von Ingenieuren und Netztechnikern gegen die Uhr.

So überwacht Unitymedia Hunderttausende Kilometer Kabeltrasse

Unitymedia hat sich umfassend auf solche „Cable Cuts“ vorbereitet: In Kerpen bei Köln überwachen Spezialisten das Unitymedia-Netz rund um die Uhr – das Netzbetriebszentrum (auch Network Operation Center oder kurz „NOC“ genannt) in Kerpen gilt als „Gehirn“ des Unitymedia-Netzes.

Das Unitymedia Netzbetriebs-Zentrum (NOC) in Kerpen

Das Netzbetriebs-Zentrum (NOC) in Kerpen

Der zentrale Kontrollsaal, in dem parallel bis zu 60 Techniker an langen Tischreihen konzentriert auf ihre Monitore blicken, erinnert an das Bodenkontrollzentrum der NASA. Ohne Zugangskarte und Code kommt hier niemand hinein. Das Gebäude selbst ist nach militärischen Sicherheitsstandards gegen Sabotageakte gewappnet: Felsbrocken vor dem Gebäude dienen als Panzersperren; bei Feueralarm werden die massiven Serverparks blitzartig mit Argon-Gas geflutet.

Stromausfall oder Kabelschaden?

Zahlenkolonnen, Kurvendiagramme und farbcodierte Netzkarten auf den Monitoren der Techniker verraten jede Unregelmäßigkeit im Netzbetrieb. Gehen mehrere Kabelmodems bei Kunden in einem bestimmten Gebiet mit einem Schlag offline, herrscht Alarmstufe rot. Bei einem solchen „Kaskadenschaden“ muss blitzschnell geklärt werden, ob ein Kabelschaden oder ein Stromausfall vorliegt. „Die Kabelmodems bei unseren Kunden arbeiten genau wie unsere Netzknotenpunkte und Verstärkeranlagen mit Strom“ so Frank Fossemer, der Leiter des NOC in Kerpen, „In drei von vier Fällen steckt ein Stromausfall des regionalen Energieversorgers hinter dem Ausfall der Dienste. Den können wir leider nicht selbst reparieren. Wir informieren in solchen Fällen sofort unsere Kundenhotline, die Pressestelle und unser Social Media-Team, damit unsere Kunden schnellstmöglich erfahren, was passiert ist. Wenn uns Kunden aus der betroffenen Region anrufen, können wir sie meist anhand der Vorwahlnummer identifizieren und mit einer eigens dafür geschalteten Ansage über die lokale Störung informieren.“ Ernst wird es, wenn eine Unterbrechung des Datenstroms zwischen Knotenpunkten des Glasfasernetzes gemessen wird. Diese so genannten „Fiber Nodes“ und „HUBs“ sind wie Nervenzellen des Gehirns untereinander verbunden. Kommen an einem Netzknotenpunkt keine Daten mehr an, ist eine Kabelstrecke beschädigt. Auf diesen Fall haben sich rund 3.000 Techniker im gesamten Unitymedia-Gebiet vorbereitet: Sie sind wie „schnelle Eingreiftruppen“ strategisch überall im Verbreitungsgebiet stationiert und jederzeit bereit, Leitungsschäden zu reparieren – wenn nötig auch nachts bei Dauerregen, knietief im Schlamm einer Baugrube stehend.

So findet Unitymedia die Stecknadel im Heuhaufen

Doch bevor Spezialisten und Entstörtechnik anrollen können, muss der Schadenspunkt auf den Meter genau lokalisiert werden. „Häufig geben uns die Baggerführer selbst die Koordinaten durch, an denen sie das Kabel zerhackt haben. Das beschleunigt unsere Arbeit natürlich,“ erläutert Thomas Janßen, der die Servicekräfte in der sogenannten „Service Area 4“ von Krefeld aus leitet, „doch wir können den Schaden auch durch moderne Mess- und Berechnungsverfahren ermitteln“. Dazu steuert der Techniker den letzten funktionsfähigen Netzknotenpunkt an, um in Richtung der „toten“ Glasfaserleitung Mess-Signale auszusenden.

Mit moderner Messtechnik wird die Entfernung zum Faserschaden auf den Meter genau ermittelt.

Mit moderner Messtechnik wird die Entfernung zum Faserschaden auf den Meter genau ermittelt.

Eine Spezialsoftware misst die Mikrosekunden, die die Daten benötigen, um mit Lichtgeschwindigkeit auf dem toten Faserabschnitt hin- und zurück zu reisen. Anhand der Laufzeit des Echos lässt sich die Schadensstelle auf den Meter genau verorten. Die Koordinaten werden Reparaturtechnikern durchgegeben, die schon auf dem Weg zur Störungsstelle sind. Ihr Fahrzeug ist mit Messgeräten und Werkzeug ausgerüstet, doch häufig ist zusätzlich schwere Technik erforderlich. Wenn die Schadenstelle erst freigelegt werden muss, fordern die Servicetechniker Unterstützung von lokalen Tiefbauunternehmens an.

„2015 hat einer unserer Wettbewerber bei einer Spülbohrung im Münsterland in sechs Metern Tiefe unser Glasfaserkabel getroffen“ erinnert sich Thomas Janßen. „Der Bohrkopf hat unser Glasfaserkabel wie Spaghetti aufgewickelt. Für die Reparatur mussten wir erst einen sechs Meter tiefen Schacht ausheben und insgesamt mehr als 200 Meter Kabel neu einziehen. Damals waren vor Ort mehr als zehn Männer bis in die Morgenstunden im Einsatz.“

Glasfaser-Spleißen: Kein Job für Grobmotoriker

Glasfaserschäden zu reparieren erfordert Erfahrung, ruhige Hände und Geduld. Anders als die Koaxialkabel, bei denen ein kunststoffummantelter, massiver Kupferkern die Signalfrequenzen überträgt, bestehen Glasfaserkabel aus hunderten haarfeinen Faserbündeln.

Dünner als ein Haar: jede Glasfaser wird einzeln abgesetzt und verschweißt.

Dünner als ein Haar: jede Glasfaser wird einzeln abgesetzt und verschweißt.

Es braucht Spezialisten, um dieses empfindliche Geflecht so reparieren, dass die Lichtsignale die Verbindungsstelle wieder sauber passieren können. Diese müssen die gläsernen Faserenden präzise absetzen, richtig zuordnen, auf den Mikrometer genau verschweißen (Fachbegriff: Spleißen) und mit einer Schutzabdeckung versehen. Dabei kommt ein Spezialgerät zum Einsatz, das die Glasfaser-Enden auf einem Bildschirm wie unter einem Mikroskop anzeigt. Faser für Faser wird auf diese Weise eingerichtet, verschweißt, durchgemessen und in einer sogenannten Muffe verstaut.

Nichts für Grobmotoriker, denn der Spleißer muss hochkonzentriert und trotzdem zügig arbeiten. Das ist umso schwerer, wenn ringsherum Baumaschinen lärmen, wenn Schaulustige an der Absperrung drängeln und tausende Kunden auf das Ende der Sendepause warten. Doch mit jeder neu gespleißten Faser gehen Tausende Haushalte wieder online. Je nach Dicke des gekappten Kabels sind manchmal mehrere hundert solcher Faser-Paare zu spleißen.

In einer Muffe verstauen Servicetechniker die sauber gespleißten Faserpaare.

Die sauber gespleißten Faserpaare verstaut der Servicetechniker in einer sogenannten „Muffe“  .

Fernsehen, obwohl das Kabel kaputt ist – Die SEE macht’s möglich

Bei einer großen Havarie rückt zusätzlich eine Art „Übertragungswagen“ von Unitymedia an. Das ist ein Lieferwagen mit einer ausfahrbaren Satellitenantenne auf dem Dach, der Innenraum vollgestopft mit Mess-, Sende- und Empfangselektronik. Fünf dieser mobilen Satelliten-Einspeiseeinheiten („SEE“) hält Unitymedia in seinem Verbreitungsgebiet rund um die Uhr bereit, um bei großflächigen Netzstörungen zumindest das Fernsehsignal zu den betroffenen Haushalten zu bringen, während die Reparaturarbeiten noch andauern. So ist zumindest der Fernsehabend mit Tagesschau, Tatort und Bundesliga gerettet, während am Netz noch gearbeitet wird.

Was aussieht wie ein Ü-Wagen, sorgt im Störungsfall dafür, dass abgeschnittene TV-Kunden lange vor Abschluss der Reparaturarbeiten wieder fernsehen können.

Was aussieht wie ein Ü-Wagen, sorgt im Störungsfall dafür, dass abgeschnittene TV-Kunden lange vor Abschluss der Reparaturarbeiten wieder fernsehen können.

Das Netz wird immer schneller – ohne neue Leitungen im Haus

Während die Kabel durchweg unterirdisch verlegt sind, befinden sich wichtige Netzkomponenten wie Netzknoten, Verteilerkästen und Verstärker leicht zugänglich in unauffälligen grauen Kästen am Straßenrand, mitunter auch in betonierten Schächten.

Über die Verstärkertechnik in den "grauen Kästen" wird das Signal für mehrere hundert Haushalte aufbereitet.

Über Verstärkertechnik in den „grauen Kästen“ wird das Signal für mehrere hundert Haushalte aufbereitet.

Daher kann Unitymedia die Leistungsfähigkeit seines Kabels durch den bloßen Austausch einzelner Komponenten um ein Vielfaches zu steigern: Stellten 10 Mbit/s im Jahr 2010 noch eine unerhörte Downloadgeschwindigkeit dar, sind heute im Unitymedia-Netz schon 400 Mbit/s im Download möglich. Schon 2017 könnte neue Technik den Speed an ausgewählten Standorten in den Gigabit-Bereich drücken. Die Kabel selbst können dabei im Boden bleiben – und in der Wohnzimmerwand der Verbraucher: „Wir setzen auf eine hybride Infrastruktur, die die Power der Glasfaser mit der Robustheit der millionenfach in den Haushalten verbauten Koaxialkabel kombiniert“, sagt Dieter Pfändner, bei Unitymedia für Netzstrategie und Entwicklung verantwortlich, „Um unseren Kunden ein überlegenes Angebot zu ermöglichen, müssen wir daher nicht den Boden aufreißen oder Wände aufstemmen.“

Wenn der Küchenmixer den Fernsehempfang zerlegt

Allerdings können auch die Koaxialkabel Kummer bereiten – dann nämlich, wenn Verbraucher den Weg zwischen Antennendose und Fernseher bewusst oder unbewusst mit Antennenkabeln zweifelhafter Herkunft verbinden. Ganz schlimm wird es, wenn dabei gleich mehrere Kabel untereinander mit Steckern oder gar Tesafilm zusammen gefummelt werden. Dann ist die Bildstörung vorprogrammiert. Pfändner: „Der Kupferkern des Koaxkabels funktioniert selbst wie eine Antenne. Deshalb ist es normalerweise mit einer dichten metallenen Abschirmung vor störender Einstrahlung geschützt. Die Einstrahlung hat in den letzten 10 – 15 Jahren zugenommen – etwa durch Handys oder das Funkfernsehens DVB-T. Deshalb müssen Antennenkabel heute viel stärker abgeschirmt sein als noch vor 20 Jahren.“ Liegt der Kupferkern offen, kann die elektromagnetische Strahlung eines Handys, der Elektromotor eines Mixers oder eine am Haus vorbeifahrende Straßenbahn den Fernsehempfang beeinträchtigen. „Unsere Servicemitarbeiter fragen bei Störungsmeldungen deshalb immer zuerst ab, ob vielleicht ein Antennenkabel vom Baumarkt-Wühltisch die Ursache sein könnte.“

< zurück zur Übersicht

Ansprechpartner

Johannes Fuxjäger Leiter Unternehmens­kommunikation presse@unitymedia.de 0221 - 8462 5197

Glossar

Das könnte Sie auch interessieren

Passendes Bildmaterial zum Thema

themenwelten | | 14:09 Uhr

Wissenswert: Kabelgebundene Infrastrukturen

Wie viel Bandbreite darf es denn sein? Ein blitzschneller Kabelanschluss, DSL von 1.000 bis 16.000 KBit/s, LTE-Mobilfunk für zu Hause oder doch lieber VDSL? Die Qual der Wahl ist bei den verschiedenen Breitbandanschlüssen groß. Kommen die schnellsten VDSL-Zugänge auf rund 100 Mbit/s, schaffen (...)